Sonntag, 23. April 2017

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Durchbruch für mehr Lohngerechtigkeit für Frauen

Heute berät die Bundesregierung über ein neues Gesetz zur Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen. Dazu erklärt Brandenburgs SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz: "Im Durchschnitt verdienen Frauen bundesweit pro Jahr 21 Prozent weniger als Männer. In Brandenburg ist die Situation deutlich besser. Bei uns beträgt die Lohnlücke nach Auskunft des Landesamtes für Statistik "nur" 6 Prozent. Das ist zwar viel besser als anderswo in Deutschland, uns aber immer noch zu hoch. Für uns gilt der Grundatz: gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Seit Jahren fordern wir daher ein Bundesgesetz für mehr Gerechtigkeit bei der Bezahlung von Männern und Frauen. Bislang haben CDU und CSU gemeinsam mit Arbeitgeberverbänden gesetzliche Regelungen blockiert.

Mit dem neuen Gesetz zur Lohngleichheit, das heute im Bundeskabinett beschlossen werden soll, schaffen wir endlich einen entscheidenden Durchbruch. Frauenministerin Manuela Schwesig und die SPD haben sich erfolgreich durchgesetzt. Das ist ein erster großer Schritt hin zu mehr Lohngerechtigkeit am Arbeitsplatz. Heute ist daher ein guter Tag für viele Millionen Frauen in ganz Deutschland."

Das neue Bundesgesetz sieht unter anderem vor, dass Frauen in Unternehmen ab 200 Beschäftigten Auskunft darüber verlangen können, welchen Lohn dort die Männer für eine gleichartige Tätigkeit erhalten. Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten werden zudem verpflichtet, regelmäßige Berichte abzuliefern und Transparenz bei der Bezahlung herzustellen.